“5. Stock”
Eröffnung der Werkstattausstellung “Feldforschung am Einsteinufer” des Institutes für Kunst im Kontext
Ausstellungsdauer: 24.1. – 27.1.201, Eröffnung 24.1.12, 12 Uhr
Adresse: UdK Berlin, Einsteinufer 43-53, Foyer
Die Familienbox
In „Wer gehört zu mir? Die Familienbox“ setzen sich die teilnehmenden Kinder mit dem Begriff „Familie“ auseinander und schärfen ihre eigene Wahrnehmung zum Thema.
Workshopleitung, Grafik, Web
siehe: familienbox.wordpress.com
experimenta urbana 6
Das Symposium „Stadt und Bewegung“ fragt nach den kulturellen, städtebaulichen und architektonischen Konsequenzen des seit Beginn des Industriezeitalters ungebrochenen Verlangens nach Mobilität.
Befragt werden die Kulturanthropologin Katrin Bauer zu gesellschaftlichen Dynamiken von heute; Benjamin David von den Münchner „die urbanauten“ zu den Umgangsformen mit diesen Dynamiken; die Berliner Künstlerin Evi Kruckenhauser zum Erleben von Mobilität im großstädtischen Alltag; sowie die Architekten Kai-Uwe Bergmann von Bjarke Ingels Group / BIG zum Erleben von Bewegung in der heutigen Stadt und Architektur und Jürgen Häpp von Foster + Partners zum derzeit realisierbaren CO2-freien Städtebau.
Samstag, 18. Juni 2011, 10.00–18.00 Uhr,
Auditorium Kunsthochschule Kassel
Stereo Sehen
„Die moderne Fortbewegungstechnik ersetzt den Aufenthalt auf der Straße durch den Wunsch,
die Hemmnisse der Geographie zu tilgen.“ (R. Sennett, Verfall und Ende des öffentlichen Lebens).
Der Übergang von der Straße in die U-Bahnstation, von oben nach unten, von hell zu dunkel markiert einen unbestimmten Zustand, eine Eigenwelt mit einem einzigen Ziel: „Ankommen“. Denn wo über der Erde Sonne und Regen, Licht und Dunkelheit, Straßen und Plätze, Häuser und Gassen, jahreszeitliche und landschaftliche Veränderungen etc. sinnlich wahrnehmbar sind, beschränkt sich in der U-Bahn (station) die sinnliche Wahrnehmung auf den Innenraum.
Mit Stereo Sehen wird die Außenwelt in einen Sonderzug der U2 geholt. Auf der ausgewählten Strecke Mendelssohn-Bartholdy-Park bis Alexanderplatz und zurück ist auf den Monitoren der exakte Verlauf der Zugstrecke in seiner oberirdischen Entsprechung parallel zur unterirdischen Sicht des Zugführers und synchron zur aktuellen Position des U-Bahnwagen zu sehen. Dabei kennt die oberirdische Kamerafahrt keine geografischen Hemmnisse: sie fährt quer über eine belebte Straße, durch eine Hauswand und mitten in ein Wohnzimmer hinein.
Sensorsteuerung: Sukandar Kardatinata
Kunstforum International Band 211 Res Publica 2.0: Stereo Sehen in “Die un/sichtbare Stadt als Aktionsraum der Widersprüche” von Ursula Maria Probst & Franz Thalmair
Katalog erschienen bei: NGBK
212 Seiten / 19×25 cm / Texte in Deutsch und Englisch u.a. von Marc Auge, Franz Thalmair / 16,- Euro
ISBN: 978-3-938515-44-0
Presse: RBB Fernsehen, Radio Fritz, Kultura-Extra, Kunststadt-Stadtkunst, Plus …
U10 – von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück ist ein Kunstprojekt der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst in Berlin, finanziert von der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten / Kunst im Stadtraum und unterstützt von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), dem Berliner Fenster (Fahrgastfernsehen in der U-Bahn) und der Wall AG.
Freispieler e.V.
stromkult
Waldemar sucht Kinderhaus
Im Juli 2009 wurden 72 Kinder des Kinderhaus Waldemar von einem Tag auf den anderen obdachlos. Aus der geplanten Fassaden- und Dachrenovierung wurde auf Grund von festgestelltem Schwamm eine Totalsanierung. An eine baldige Rückkehr war nicht mehr zu denken. Die Kinder werden in div. Kinderläden (not)stationiert. Die Gruppen sind getrennt, die Kinder verunsichert – nichts ist mehr so wie es war.
In den Kindern wächst eine Sehnsucht nach „ihrem“ Kinderhaus – das Feyerabendhaus/Teil des Bethanienkomplexes.
Mit dem Projektes „Waldemar sucht Kinderhaus“ beginnt eine visuelle und akustische Suche nach Geschichte und Gegenwart des 132 Jahre alten „Feyerabendhaus“ bzw. des Bethanienkomplexes. Das Ziel ist ein kleiner Film bestehend aus Archivmaterial, eine von den Kindern erstellte, bewegte Bildcollage und Dokumentationsmaterial, welches während des Projektes entsteht. Termine: 28.5., 4.6., 11.6., 18.6.
Gefördert vom Quartiersmanagement Berlin/Mariannenplatz
Ariadne
HörFlaneur
In unserer medialisierten oft von anderen durchorganisierten Welt hat man oft kein Bild und keinen Klang mehr von der Stadt wie sie ist, sondern nur wie sie sich darstellt. Neun Schüler des Leibniz Gymnasiums waren von 5.1.-8.1.10 mit Kamera und Field-Recorder unterwegs, um Klänge und Bilde einzelner Berliner Bezirke aufzuspüren. Danach wurde das gesammelte Material am Rechner arrangiert. Es entstand die DVD “Hörflaneur” mit fast durchwegs technoiden Musik/Bildcollagen. Im Idealfall schafften die Schüler es, das Wesen und den Rythmus des jeweiligen Bezirkes widerzuspiegeln.
Ging es beim Projekt “Ich sehe, was du nicht hörst!” um die eigenen Projektionen auf die Stadt durch Kopfhörer und MP3, stellte “Hörflaneur” sich die Frage, wie Stadt klingt und aussieht. Die Ergebnisse könnten gegensätzlicher nicht sein: weich/hart, innen/außen, Projektion/Realität.
Gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung/2. Jahreshälfte 2009.
Ich sehe, was Du nicht hörst!
Wie sehe ich meine Stadt mit Kopfhörern und MP3-Player? Wie verändert sich meine Wahrnehmung? Was passiert mit mir und meiner Umwelt?
Mit diesem Projekt habe ich mit 11 Schüler der Leibniz Schule/Berlin die veränderte Wahrnehmung durch das “Kopfhören” untersucht und mit Hilfe der Animation künstlerisch umgesetzt.
Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung/2. Förderrunde 2008.



